Da kommt man aus den Ferien zurück und staunt nicht schlecht. Die bisher vertrauten riesigen Mammutbäume (Wellingtonia sequoia gigantea) – sie gehören zu den zehn Grössten in der Schweiz –, stehen unerwartet in einem ganz „neuen Licht“ im Park. Die Äste, welche bisher bis an den Boden reichten, sind entfernt. Man sieht den Stamm, der mit seinem Umfang von über 13 Metern imposant dasteht. Trotzdem – die Bäume wirken schlank und hoch. Die wild und wellenartig wuchernden untersten Äste, welche durchsetzt von Dornengestrüpp waren, sind verschwunden. Braun liegt jetzt die Erde frei – Grassamen keimen – es ist schon bald wieder grün bis an den Baumstamm.
In der Mitte zwischen den beiden Baumriesen der Brunnen. Die Wasserableitung ist neu verlegt und das ewige Überfliessen kann den porösen Sandstein nicht mehr weiter beschädigen. Befreit von allerlei undefinierten Sträuchern ist er sichtbar, nur der Amberbaum steht noch und gibt Schatten.
Die Hecke an der Hauptstrasse wurde gelichtet – es gibt jetzt nicht gerade freie Sicht aufs Mittelmeer aber immerhin weit ins Entlebuch sieht man und auch die ersten Jurahöhen sind sichtbar.
Viel Luft zum Atmen bleibt…
Unsere Kollegen vom Technischen Dienst haben lange mit sich gerungen, bis sie sich an diese umfassenden Arbeiten im Park getrauten. Es war der Respekt vor dem Gewachsenen, welcher sie lange zur Zurückhaltung bewog. Es brauchte ein gutes Vorstellungsvermögen und Mut sowie eine gewisse Unbekümmertheit, damit im Park dieser Einschnitt möglich war. Doch jetzt kann man sagen, es hat sich gelohnt und es gefällt.
Ruedi Jans, Gesamtleiter
Fotogalerie
[optinform]








Neueste Kommentare