Wie immer in den letzten Wochen vor Schuljahresende findet die Projektwoche der Sekundarschule Albisbrunn statt. In diesem Jahr blieben wir in Albisbrunn und liessen die Referenten zu uns kommen. Gestartet wurden diese Tage mit dem Frühsport, um die Jugendlichen zu aktivieren, damit sie anschliessend mit wachem Geiste für das weitere Programm bereit waren. Das Ziel der diesjährigen Projektwoche war, die Jugendlichen für verschiedene Lebensthemen zu sensibilisieren und ihnen Denkanstösse für ihren weiteren Weg mit zu geben.

Am ersten Tag besuchten uns ehemalige Albisbrunner Jugendliche. Lievin ist vor rund elf Jahren bei uns ausgetreten, ist aber auch heutzutage noch gelegentlich zu hören, wenn die Jugendlichen seine Musik auf Spotify oder YouTube wiedergeben. Ricardo, unser zweiter Gast, ist nicht nur akustisch, sondern auch physisch wieder in Albisbrunn vertreten, da er seit Mai als Praktikant in der Wohngruppe Handwerker tätig ist. Beide konnten uns spannende und ehrliche Einblicke in ihr Leben während, sowie nach ihrer Zeit in Albisbrunn gewähren und standen für Fragen und Ratschläge zur Verfügung.

Am folgenden Morgen kam Herr Crestani vom Betreibungsamt zu uns und zeigte auf, was Betreibungen beinhalten und wie Vorgehensweisen funktionieren. Im Anschluss thematisierte Frau Thelesklaf in unterschiedlichen Methoden den angemessenen Umgang mit Geld. Die Präsentationen forderten die Konzentration der Jungs heraus und aus dem ursprünglich runden Stuhlkreis formten sich im Verlauf des Morgens diverse geometrischen Formen. Der Nachmittag war somit eine willkommene Abwechslung, um im Klassensetting die bisherigen Eindrücke zu sammeln und auf FlipCharts, Collagen und PowerPoints zu verarbeiten.

 

Die Projektwochenhalbzeit gestaltete Karl Brühwiler, unser Leiter Psychotherapie, zum Thema Gamen und Gamesucht. Mit seinem breiten Wissen zu Videospielinhalten und deren Auswirkungen konnte er die Aufmerksamkeit der Jungs für sich gewinnen und es entstanden interessante Dialoge rund um dieses Thema.

Zum Abschluss dieser Projektwoche begrüssten wir Hans und Lucia, welche als Vertretende der Anonymen Alkoholiker im Mehrzweckzimmer Platz nahmen. Nach einer kurzen Einführung zur Entstehung der Gruppe der Anonymen Alkoholiker, erzählten sie ihre persönlichen Geschichten zu ihrer Sucht. Staunende Gesichter waren im Raum und es schien ein gutes Abschlussthema für die diesjährige Projektwoche zu sein.

Am Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen wurde nochmals mit Elan gestaltet, sortiert und geschnipselt und es entstand eine vielseitige Präsentationslandschaft an Informationen, Erkenntnissen sowie Impressionen, welche den Mitarbeitenden im La Table bei einem Apéro vorgetragen wurden.

Marcel Felder, Schulsozialpädagoge

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