Zwischendurch ist es anstrengend ein Jugendlicher zu sein und ab und an eine kleine Pause tut einfach not. Somit war der Plan gefasst, uns zog es über die Pfingsttage ins wunderschöne Locarno. Das erklärte Ziel, ausspannen und Energie tanken um den Endspurt bis zu den Sommerferien gut zu überstehen.
Nach einem feinen Brunch und einem kleinen Abstecher in den Volg, schliesslich dürfen die Snacks nicht fehlen, hiess es ab in den Süden. Unsere Auszeit mussten wir uns jedoch mit viel Geduld verdienen, denn auf dem Weg dorthin standen wir immer mal wieder im Stau. Trotzdem, ein schönes Ziel erleichtert die Reise und ab dem Moment ab dem wir die Zimmer in unserem heimeligen B&B bezogen haben war der ganze Stress vergessen. Nach einer kleinen Stärkung hiess es die Stadt zu entdecken, an der Seepromenade zu chillen und über den Aufbau und die Probe des Tenors Bocelli zu staunen, welcher an diesem Abend ein Konzert gab. So verging der Nachmittag wie im Flug und während des gemeinsamen Nachtessen diskutierten wir über das Erlebte und was wir noch alles sehen und erleben möchten. Schlussendlich liessen wir den lauen Abend am See gemütlich ausklingen.
Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen des Wohlbefindens. Da gehört erst einmal Ausschlafen und ein ausgiebiges Frühstück dazu. Gemeinsam beschlossen wir an diesem Nachmittag das Lido zu verunsichern. In diesem gibt es unter anderem eine Loopingwasserrutsche, verschiedene Sportmöglichkeiten, ein 10m Sprungturm, Sprudelbäder und ein 100m Schwimmbecken. Hier tobten wir uns während des ganzen Nachmittags aus. Auf dem Rückweg erlaubten wir uns noch einen kleinen Abstecher an die Chilbi. Zwei drei Runden auf den wilden Bahnen gehört da genau so dazu wie das Abdrängen mit dem Autoscooter. Nach einer riesengrossen italienischen Pizza hatten wir viele Ideen fürs Abendprogramm, doch wir waren schlussendlich zu erschöpft und genossen nach einem gemeinsamen Eis einfach das Treiben am See und auf der Piazza Grande.
Am Montag zog es unsere Jugendliche bald einmal nach Hause. So verabschiedeten wir uns, wieder nach einem ausgiebigen Frühstück, vom Tessin und fuhren Richtung Norden.
Daniela Curiger, Sozialpädagogin Wohngruppe am Rebberg
Neueste Kommentare