Locker, ja jugendlich dynamisch, liessen wir uns auf den geradezu majestätisch freistehenden Mythen ein. Jeder Meter der 2’400m langen Tour und den rund 800m Höhendifferenzen wurde stetig, rhythmisch und mit viel Schweissblut erklommen. Unbeirrt, von dem im Weg stehenden Stier, den Bergdohlen, Murmelis und Eidechsen wurde das Ziel anvisiert: Das Restaurant auf der Spitze des „Matterhorn der Schwyzer“.

Die 47 Kehren bis zum Ziel hatten ihren Preis: Der Aufstieg testete jegliche Motivationen, Durchhaltewillen und gute Launen. Bereits nach 100 Metern wurde nach Luft gerungen, gekeucht, geschwitzt, geflu…, gewitzelt.

 

Nach über zwei Stunden aufwärts wandern wurde Nicola bewusst, dass er schmerzende Füsse, Waden und Knien hat. Umkehren war keine Option, wenn auch verführerisch. So erreichten sie nach gut 2:15 Stunden das langersehnte Ziel! Kaum auf dem Gipfel angekommen begann es zu regnen. Ein starker Wind zog über die Kuppel hindurch, so dass die „Extrem-Wanderer“ sich entschlossen hatten, den Abstieg möglichst bald auf sich zu nehmen. Es wurde gerutscht, gehalten, gespritzt, gelacht und gezittert bis schliesslich wieder fester, vertrauter Boden unter den Füssen war.

Durchnässt, zufrieden, stolz und müde sassen wir schliesslich wieder im Auto in Brunni SZ und nahmen den ländlichen Weg zurück ins Albisbrunn unter die Räder.

Eine gelungene Wanderung mit hohem Respekt an Nicola, welcher eine glanzvolle und vorbildliche Wander-Leistung gebracht hat!

Alex Fahy, Leiter Wohngruppe Alagna

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