Als Vorgeschmack zum Start der Europameisterschaft fand im Rahmen eines Quartalsevents der Albisbrunn Töggeli-Cup 2016 statt. 15 erfolgshungrige Teilnehmer kämpften im „La Table“ in vollem Eifer um den Ball. Durch die passende Fussballdekoration, den leidenschaftlichen Speaker und die lautstarken Zuschauer entstand eine richtige Stadionatmosphäre.

Die Kicker standen sich im Einzelduell gegenüber und hatten sechs Minuten Zeit, mehr Tore als der Kontrahent zu erzielen. In den kurzen Spielpausen hatten die Spieler und Zuschauer Zeit, sich mit vorzüglichen Berlinern und selbstgemachten Brownies  aus der Küche zu stärken. Die Zeit wurde auch rege genutzt, um Spielstrategien zu diskutieren und zu überdenken. Die spannenden Duelle wurden durch enthusiastischen Jubel, aber auch durch Zähneknirschen begleitet. Ob Jugendliche, Betriebsmitarbeiter oder Sozialpädagogen, alle wollten den Töggeli-Cup für sich entscheiden.

Die erzielten Resultate und  die Tabellensituation wurden direkt auf die Leinwand übertragen. Ebenfalls informierte die Anzeige die Teilnehmer und Zuschauer über die nächsten Begegnungen. Während den Gruppenspielen war das Augenmerk auf den heiss gehandelten Favoriten Adi alias „Lanzelot“ gerichtet. Der Mitarbeiter aus dem Baubetrieb ist für sein Können beim Tischfussball bekannt. Er spielte sich souverän in den Halbfinal, wo er das erste Mal durch Kujtim stark gefordert wurde. Mit einem 7:6 Schlusstand konnte er sich knapp für das Finalspiel qualifizieren. Das andere Halbfinale zwischen Miguel und Patrick  war ebenfalls sehr spannend, denn Patrick benötigte sogar ein Golden Goal, um mit einem 6:5 ebenfalls ins Finale nachzurücken. Die beiden Finalteilnehmer begeisterten die Zuschauer mit einem schweisstreibenden Spiel, in dem Lanzelot seiner Favoritenrolle gerecht wurde und sich letztendlich souverän mit 16:9 gegen Patrick durchsetzte.

Nach zwei  intensiven Stunden „töggele“ und der anschliessenden Preisverleihung neigte sich das Turnier dem Ende zu. Hier und da wurde noch ein Handgelenk oder ein Finger verarztet, bevor die Lichter im „Stadion“ gelöscht wurden.

Roman Buff, Praktikant Wohngruppe am Rebberg

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