Am 28. Januar 2015 versammelte sich die Elite der Albisbrunn-Lernenden um 13.00 Uhr vor der Wohngruppe Handwerker. Leider konnten von den 9 Auserwählten nur 4 teilnehmen, da die anderen krankheitshalber ihre Bettruhe geniessen oder wie im Fall unseres Mitorganisators Joshua, die Berufsschule besuchen mussten.

Im Vorfeld wurde allen Jugendlichen empfohlen, sich mit warmer Kleidung auszurüsten. Sie kamen stattdessen in Jeans und kurzen Socken, es sind eben harte Jungs, die sich nicht von etwas lapidarem wie Minustemperaturen von ihrem Kleidungsstil abbringen lassen. Trotz Erinnerung an die kalten Temperaturen wollten die Jungs ihre Outfits nicht anpassen. Es lebe die Nonchalance der Jugend!

Als Verstärkung begleitete uns Claudine Danner von der Wohngruppe Bärenwald. Nach der 35minütigen Autofahrt nach Kriens parkierten wir am Fusse des Pilatus den Bus.

An der Seilbahnstation kauften wir die Halbtageskarten und genossen die gemächliche Gondelfahrt hoch über der verschneiten Berglandschaft. Der Ausblick über Kriens und Luzern war eindrücklich.

In der Fräkmüntegg angekommen ging es an die Schneebikes. Alle wurden entsprechend ausgestattet und instruiert. Helm anziehen, draufsitzen und wie ein gewohntes Velo handhaben, das Gleichgewicht musste auch beibehalten werden. Es standen zwei Pisten zur Auswahl, die eine blau (leichte Schlittel-Strecke), die andere rot (eine Herausforderung!). Um uns mit den Schneebikes anzufreunden, entschieden wir uns zuerst für die blaue Piste. Es war schon gewöhnungsbedürftig, so hoch oben zu sitzen im Vergleich zu einem normalen Schlitten. Bremsen konnte man übrigens nur mit den Füssen, was bei einem geringen Tempo kein Problem war. Erst wenn beschleunigt wurde, konnte es etwas eng werden mit dem Bremsen. Gesteuert wurde wie bei einem Fahrrad mit dem Lenker und mit Gewichtsverlagerung. Bei der blauen Piste konnte ganz einfach runtergerutscht werden. Füsse auf die Stützen und im Slalom an den anderen Schlittel-Gästen vorbei. Es machte Spass. Die erste Abfahrt war geschafft und die Stimmung ausgelassen. Wir gönnten uns im Restaurant Fräkmüntegg heisse Getränke und einen leichten Snack. Selbstverständlich wurden die anwesenden Jugendlichen für ihren Einsatz und ihre Konstanz, welche sie die letzten Monate an den Tag gelegt haben, in den höchsten Tönen gelobt, geehrt und anerkannt. Ausserdem wurden sie ermutigt, genauso weiter zu machen.

Gestärkt, stolz und mit einem hohlen Kreuz wagten sich die Jugendlichen nun an die rote Piste, die es wirklich in sich hatte. Diese Strecke hatte einige sehr steile Abschnitte zu bieten. Diese Herausforderung nahmen Sohel, Damian und Gabriele gerne an und fuhren flink die Hänge hinunter. Bei den Damen vom Dienst löste dies eher Unbehagen aus. Diese schlichen die Piste entlang. Nach gefühlten 10 Stürzen fanden sich auch die Nachzügler bei der Mittelstation ein. Da es schon spät war, traten wir langsam den Rückweg an. Alle waren einer Meinung, beim nächsten Belohnungstag wollten sie wieder dabei sein. Vorbildliche Arbeit zu leisten macht sich, besonders in Albisbrunn, bezahlt.

Sally Hocking, Ausbildungsverantwortliche KV und Organisatorin Belohnungstag

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