Unsere Idee war, alle Zimmer mit einheitlichen, stabilen und doch formschönen Möbeln auszustatten. Vorhänge und Bettwäsche sollten miteinander harmonieren. Die Farben der Ausstattung sollten kräftig aber nicht dominant sein. Dadurch besteht für die Jugendlichen noch die Möglichkeit, ihrem Zimmer einen eigenen Charakter zu verleihen.
Wenn immer möglich sollten die Möbel in den betriebseigenen Werkstätten produziert werden und zwar so, dass einzelne Teile einfach ersetzt werden können.
Für die Vorhänge sind Textilien mit einer schwer entflammbaren Ausrüstung zu wählen. Ebenso muss der Matratzenbezug ein NOFLAME-Produkt sein. Dieses durch Empa geprüfte und vom bfu ausgezeichnete Produkt hat einen faserimplementierten Brandschutz, dass bei einem Brand das Textil verkohlt und nicht verbrennt.
Da die Möbel praktisch vollständig in der hauseigenen Schreinerei hergestellt werden, können wir bei der Wahl der Materialien auf das Knowhow unserer Berufsfachleute vertrauen. Für die Farbwahl wurden den Leitern Wohngruppen verschiedene Varianten präsentiert und dieses Gremium hat sich dann auf diese Farben geeinigt.
Entstanden sind ein Schrank und ein Nachttisch in einheitlichen Materialien und Farben, ein schnörkelloses Bett, das sich für einen 13jährigen Buben genau so eignet wie für den 20jährigen jungen Erwachsenen. Zum Pult aus der eigenen Werkstatt haben wir einen altbewährten embru-Stuhl gestellt. Es ist eine Einheit entstanden die freundlich und einladend das Zimmer möbliert und doch viel Freiraum für eigene Kreativität lässt.
Verena Böni, Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin
Fotogalerie Zimmer und Möbel
[optinform]









Neueste Kommentare