Eine Woche raus aus dem normalen Schulalltag, rein in die Natur: Unser Sekundarschullager führte uns auf den Walchwilerberg, wo wir beim Hirschenhof beinahe sprichwörtlich unsere Zelte aufschlugen. Von dort aus starteten wir jeden Tag zu einem neuen Programm. Schon nach kurzer Zeit war klar: Diese Woche könnte anstrengend werden – aber auf die gute Art.
Am ersten Tag ging es auf die Seebodenalp und in den Tierpark. Zwischen schöner Aussicht, Tieren und ersten gemeinsamen Momenten kam schnell Lagerstimmung auf. Am zweiten Tag stand eine Wanderung auf dem Programm. Für einige war es eher ein gemütlicher Ausflug, für andere fühlte es sich wohl eher nach einer kleinen Expedition an. Am Ende kamen aber alle an – mit müden Beinen, aber auch mit dem guten Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben.
Action gab es dann im Seilpark und beim Rodeln. Da war Mut gefragt, manchmal auch etwas Überwindung. Umso schöner war es zu sehen, wie sich die Jugendlichen gegenseitig unterstützten, motivierten und auch mal über sich hinauswuchsen. Der Besuch im Freibad Lättich kam danach genau richtig: Wasser, Sonne, Sprungbrett, Rutschen, Lachen – und für einen Moment einfach Feriengefühl. Den Abschluss der Woche bildete das Flip-Lab. Dort wurde gesprungen, geflippt und ausprobiert. Nicht alles klappte beim ersten Versuch, aber genau das machte es aus.
Besonders wertvoll waren aber nicht nur die Tagesprogramme. Schön waren die Abende beim Hirschenhof. Meist sassen wir gemeinsam am Feuer, redeten, hörten Musik, machten Unsinn, wurden ruhiger oder genossen einfach den Moment. Solche Abende lassen sich schlecht planen – sie entstehen.
Natürlich war nicht immer alles nur einfach. Eine Lagerwoche bedeutet auch: zusammenleben, Rücksicht nehmen, müde sein, warten können, mithelfen, Regeln einhalten und sich manchmal zusammenreissen. Aber gerade darin steckt viel Lernen. Nicht im Schulzimmer, nicht mit Arbeitsblatt, sondern mitten im Alltag.
Am Ende schauen wir auf fünf intensive Tage zurück. Tage mit Bewegung, Action, Natur, Feuerrauch in den Kleidern, müden Gesichtern am Morgen und vielen kleineren und grösseren Geschichten, von welchen man erzählen kann.
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