Haltung & Kultur – die Grundlage unserer Arbeit
Die Haltung und Kultur von Albisbrunn prägt unser pädagogisches Handeln und bildet das Fundament für die Begleitung von Jugendlichen in herausfordernden Lebenssituationen.
Unser Verständnis basiert auf einem humanistischen Menschenbild und einem traumapädagogischen Ansatz. Wir betrachten Jugendliche nicht primär über ihre Schwierigkeiten oder Verhaltensweisen, sondern als junge Menschen mit Entwicklungspotenzial, Ressourcen und dem Recht auf ihren individuellen Weg.
Beziehung schafft Entwicklung
Wir sind für die Jugendlichen da, die uns anvertraut werden – insbesondere in Krisen, bei Rückschlägen und in schwierigen Entwicklungsphasen. Tragfähige Beziehungen bilden die Grundlage unserer Arbeit.
Entwicklung braucht Zeit
Veränderung verläuft selten geradlinig. Entwicklungsprozesse sind von Erfolgen und Rückschritten geprägt. Wir begleiten Jugendliche verlässlich und halten auch anspruchsvolle Phasen gemeinsam mit ihnen aus.
Begleiten statt kontrollieren
Konflikte, Grenzüberschreitungen oder Krisen verstehen wir als Teil von Entwicklungsprozessen. Unser Fokus liegt darauf, Jugendliche verantwortungsvoll zu begleiten und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Partizipation und Verantwortung
Wir gestalten Prozesse mit den Jugendlichen und fördern ihre Selbstwirksamkeit. Nachhaltige Entwicklung entsteht dort, wo junge Menschen beteiligt werden und Verantwortung übernehmen können.
Gemeinsam für die Jugendlichen
Unsere Mitarbeitenden arbeiten interdisziplinär, vertrauensvoll und verbindlich zusammen. Offenheit, gegenseitige Unterstützung und eine konstruktive Feedbackkultur sind zentrale Bestandteile unserer Zusammenarbeit.
Unsere Haltung
Wir verstehen uns als verlässliche und tragfähige Begleiter von Jugendlichen und ihren Bezugssystemen. Unsere gemeinsame Haltung schafft Orientierung, Verbindlichkeit und Sicherheit – für Jugendliche, Mitarbeitende und zuweisende Stellen.
«Wir sind tragfähig – auch dann, wenn Entwicklungen herausfordern, Krisen entstehen oder Veränderung Zeit braucht.»
Unsere Nachhaltigkeits-Strategie
Photovoltaik
Auf dem Flachdach unserer Sporthalle befinden sich 328 Solarmodule mit einer Fläche von 397m2. Jährlich produzieren wir damit stolze 76‘700kWh Strom, den wir nicht nur selbst nutzen, sondern auch in das öffentliche Netz einspeisen.
Holzschnitzelheizung
Wir betreiben zwei Holzschnitzelheizungen und können damit sämtliche Gebäude auf unserem Heimareal beheizen. Zur Befeuerung verwenden wir unter anderem zu Briketts gepresste Holzreste aus unserer Schreinerei. Bei einem jährlichen Energiebedarf von 2‘000‘000 kWh sparen wir so 180‘000 – 200‘000 Liter Öl und ersetzen ca. 9000 Tonnen CO2.